Hier geht's nicht um Konsolenspiele, sondern um PC/Macintosh Spiele.
Details zur eingesetzten Maschine gibt's am Ende der Seite.
Nicht ganz fuenf Euro fuer die "Gold Edition", die neben dem Hauptspiel auch die Erweiterung "Immortal Throne" enthaelt. Nettes, einfaches Rollenspiel fuer diejenigen, die wenig Handlung, dafuer mehr Schlagdrauf moegen. Stirbt die Spielfigur, gibt's als Strafe Abzug von Erfahrungspunkten, und Wiederbelebung am zuletzt aktivierten "Lebensbrunnen".
Verlaesst man das Spiel, sterben automatisch saemtliche magischen Begleiter, und man landet beim erneuten Laden am zuletzt aktivierten "Lebensbrunnen". Manchmal gibt's als erweiterte Belohnung auch gleich noch alle vorher getoeten Gegner putzmunter vor die Flinte.
Verklickt man sich, und gibt sagen wir mal knapp 500000 Gold (kein Schreibfehler, nach knapp 8 Stunden Spiel insgesamt 950000 Gold) fuer ein bisschen mehr Platz zum Aufbewahren von Gegenstaenden aus, so ist die Kohle unwiderruflich weg, weil: Man kann ja keine alten Spielstaende laden. Warum denn auch ? Ist doch so viel schoener.
Dieses Verhalten eines derart (positiv) hirnlosen Pruegelspiels als der Stimmung foerderlich, ja als fuer die Atmosphere geradezu unabdinglich zu bezeichnen, kann nur wirklich wahren Apologeten ueberhaupt in den Sinn kommen.
Mir fiel dazu nur sofortiger Gewinn an freiem Speicherplatz ein.
Der Einfachheit halber beide Spiele in einem Abschnitt.
Rundenbasiertes Rollenspiel fuer Einzelspieler. Mit isometrische Kachelgrafik. Ohne Sprachausgabe. Mit Musik und Geraeuschen.
Da der Hersteller im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern seine Kunden nicht fuer Diebe und laestiges Gesindel haelt, ist nach dem Kauf im Internet gerade mal der innerhalb von Minuten zugesandte Registrierungskode einzugeben, und schon kann man mit der Vollversion einen der Spielstaende der Demoversion laden, und, als ob nichts geschehen waere, genau dort weiterspielen, wo man aufgehoert hat. Keine Aktivierung uebers Internet, keine Zwangsinstallation von Schnueffelsoftware, und obendrein gilt die erworbene Lizenz fuer alle drei unterstuetzen Betriebssystemplattformen.
Die Spiele der Eschalon Reihe zeichnen sich durch liebevolle Details, hohen Schwierigkeitsgrad und, gemessen am visuellen Feuerwerk anderer Titel, primitive Graphik aus.
Neulingen im Genre Rollenspiele wird gefallen, dasz aufgrund des komplett rundenbasierten Systemes keinerlei Hektik aufkommt. Hilft zwar nicht unmittelbar, wenn man mit einem komplett vermurksten Helden mitten in einem Rudel Woelfe aufwacht, laesst allerdings trotzdem meist die Chance, den Hintern gerade so eben noch aus der Schlinge zu ziehen.
Und sich beim naechsten Stufenaufstieg ausgiebigere Gedanken zur Punkteverteilung zu machen, in dem man zum Beispiel die informativen Erklaerungen zu den einzelnen Auswahlmoeglichkeiten tatsaechlich mal lieszt.
Attribute und Faehigkeiten bestimmen den weitaus groessten Teil der im Verlauf des Spieles veraenderbaren Eigenschaften der Spielfigur. Herkunft, Lebensmaxime und Klasse haben statischen Einfluss auf Startwerte und permanente Wirkungen, wie Resistenzen gegen elementare Kraefte oder Empfaenglichkeit fuer Segenssprueche. Wer Beispielsweise die atheistische Maxime waehlt, kann zwar nicht Verflucht werden, bekommt allerdings bei keinem Priester mehr als einen Anschiss auf die Frage nach goettlicher Heilung. Atheistische Magier koennen zwar gegen teuer Geld goettliche Segenssprueche erlernen, beim Wirken gibt's dann allerdings nicht mehr als eine Staubwolke. Und so weiter.
Weder bei Attributen noch bei Faehigkeiten werden dem Spieler Vorgaben bezueglich der Entwicklung der Spielfigur gemacht -- Versauen der Spielfigur durch mehrfaches unbedachtes Auswaehlen unzeckmaessiger Eigenschaften ist ein leichtes, und kann durchaus dazu fuehren, dasz das Spiel nur noch unter allergroesten Muehen oder gleich gar nicht mehr zu Ende gebracht werden kann. Ein richtiges Rollenspiel also, bei dem die Gestaltung der eigenen Spielfigur tatsaechlich dem Spieler ueberlassen wird.
Attribute und Faehigkeiten koennen nach Erreichen einer pro Erfahrungsstufe wachsenden Grenze von Erfahrungspunkten um wenige Punkte gesteigert werden. Beim Zuweisen der Punkte koennen neue Faehigkeiten erlernt werden. Das neu Lernen einer Faehigkeit frisst allerdings viele der kostbaren Punkte auf. Deswegen ist es ratsam, neue Faehigkeiten gegen kleines Geld bei Lehrern zu erlernen und zu steigern. Mit etwas Glueck findet sich das eine oder andere lehrreiche Buch, und auch magische Gegenstaende in Form von Schmuck oder Kleidung zur Verbesserung von Attributen und Faehigkeiten fehlen nicht. Magische Gegenstaende, die Faehigkeiten verbessern, die die Spielfigur noch nicht erlernt hat fuehren dazu, dasz diese Faehigkeiten automatisch erlernt werden. Solange der Gegenstand angelegt ist, versteht sich.
Die Spielfigur kann sich eine Reihe von mehr oder weniger unangenehmen Krankheiten einfangen, deren genaue Auswirkungen von den Eigenschaften der Spielfigur abhaengen. Trollfieber beispielsweise kann einem Berserker wenig Anhaben, allerdings bei einem Magier unter Umstaenden zum Komplettverlust saemtlicher magischer Faehigkeiten fuehren. Ohne passenden Allzweck-Heiltrank, Heilzauber oder Segensspruch bleibt dann ausser Rennen nur noch Sterben.
Oft Kritisiert wurde die Laufgeschwindigkeit der Spielfigur. In Book II wurde sie um 20 Prozent erhoeht. Wahrscheinlich nicht zuletzt weil in Book II optional auch gegen Hunger, Durst und Muedigkeit gekaempft werden kann.
Ueberhaupt haben die Entwickler in Book II viele, viele Anregungen von Spielern umgesetzt. Das Spiel kennt verschiedene Herausforderungen, die beim Start eines neuen Spieles ein- bzw. ausgeschaltet werden koennen. Wird die Herausforderung nicht gemeistert, gibt's Punktabzug. Nimmt man also beispielsweise die Herausforderung an, die Spielfigur rein magisch Operieren zu lassen, und nimmt anschliessend aus irgendeinem Grund eine Waffe in die Hand, war's das mit der vollen Punktzahl. Reine Magier kaempfen maximal mit blosser Faust und leichter Ruestung. Wahre Waldlaeufer kaufen keine Nahrung, sondern Jagen oder finden sie. Und so weiter.
Waelder, Seen, Hoehlen, Doerfer, einsame Huetten, Katakomben, Graeber, Kuesten, Fluesse, gepflasterte Wege, Trampelpfade, Viecher, Brunnen, Hecken, Zaeune, Menschen und alles andere, alles da. Nur halt Isometrisch und in Kacheln.
Umgebungsbedingungen wie Dunkelheit haben Einfluss auf die Wahrnehmung und damit das Verhalten der Nicht-Spieler-Charaktere, sowie die Faehigkeiten der eigenen Spielfigur. Versehentliches Entzuenden einer Fakel hat mich schon mehr als einmal um ein Haar den Kopf gekostet. Besonders beliebt ist allerdings das Entzuenden eines magischen Lichts ueber dem eigenen Schaedel. Vorzugsweise mitten in einer Gegnerhorde, die gerade dabei war, den im Schatten versteckten Herrn mit dem spitzen Hut nicht zu bemerken. Magisches Licht kann man naemlich nicht Ausloeschen wie eine Fackel. Und es brennt deutlich zu lange, wenn man von Horden von Orks und anderem Getier durch dunkle, nasse Katakomben gescheucht wird.
Schwimmen kann so gut wie nichts im Lande, weshalb man mit langen Nasen ueber Gewaesser hinweg durchaus Grosszuegig sein darf. Es sei denn, es fliegt. Dann sollte man sich das Fratzenziehen gut ueberlegen. Selbst Schwimmen koennen ist eh fuer Anfaenger, weswegen man's auch nicht erlernen kann.
Altbekannt, mittlerweile in allerlei Editionen fuer sehr wenig Geld zu erstehen. Wer's schonmal durchgespielt hat, wird die eine oder andere Eigenheit der Spielmechanik kennen gelernt haben. Verglichen mit sagen wir mal "Neverwinter Nights" oder "Drakensang" ist Oblivion eher ein Abenteuerspiel, an das man ein auch fuer vergessliche Gelegenheitsspieler taugliches Charakter-Entwicklungssystem geklebt hat. Unfairerweise koennte man sogar sagen, dasz Oblivion in etwa Fallout 3 entspricht. Nur halt mit Baeumen und ohne Perks. Und Rittern, Magiern und sowas.
Erster Spieldurchlauf: Oblivion Vanilla
"Avira SearchFree Toolbar [...] Upgrade now for total freedom on Internet Explorer and Firefox".
"Total freedom". Natuerlich Zwangsweise.
"That does it", wie man so schoen sagt.
21.12.2010
Viele kennen das Problem: Manche Festplatte vibriert entweder von Begin an, oder entwickelt diese Krankheit mit der Zeit. Umgebende Komponenten werden von der Festplatte in Schwingung versetzt, im Ergebnis ist meist ein an- und abschwellendes Brummen wahrzunehmen.
Abhilfe sollen allerlei teure und zumeist leider effektlose Schwingungsdaempfer bringen, deren phantasievolle Namensgebung immer einen Lacher wert ist. Mehr als ein bisschen Gummi in verschiedenen Haertegraden, sowie ein paar Schrauben sind's eh nie.
Mit Hilfe von zwei Einmachgummies und vier Kabelbindern kann man dem Schwingen, entsprechende Einschuebe vorausgesetzt, viel guenstiger und effektiver ein Ende bereiten. Funktioniert hier schon seit Jahren, wobei Geschwindigkeitsfanatiker monieren koennten, dasz die Zugriffszeiten unmerklich steigen koennen.
Einfach die beiden Einmachgummies mit Hilfe der Kabelbinder in entsprechendem Abstand quer von Seite zu Seite in einem 5 1/4" Einbauschacht befestigen, Einmachgummis verdrehen, und Platte in die entstandenen Gummischlaufen schieben. Dabei darauf achten, dasz die Gummies stramm sitzen, und die Platte nicht nach vorne oder hinten herausrutschen kann. Vorsicht: Falls die Einmachgummies zu stramm sitzen, werden die Virbationen der Festplatte wieder ans Gehaeuse uebertragen. Um durchscheuern zu vermeiden, kann man die Stellen, an denen das Einmachgummi Kontakt mit dem Gehaeuse hat mit Isolierband umkleben.
Nachbau natuerlich auf eigene Gefahr.
17.12.2010
Ich versuche wider besseren Wissens noch einmal, Gothic 3 durchzustehenspielen. Allerdings gehen mir die dauernden Komplettversieber des hirnlosen Kampfsystemes maechtig auf den Zeiger, auch wenn der "Community Patch 1.72" sehr, sehr viele Probleme behoben hat, und man fuer mittlerweile weniger als 10 Euro verdammt viel Spiel fuers Geld bekommt.
Ich bin mir sicher, dasz die Entwickler viel Schmalz und Traenen in die Pruegelmechanik gesteckt haben; leider sieht man im fertigen Produkt wenig davon, obwohl ich die Idee, als Stufe 40 Moerderkampfsau Schiss vor den schnellen Attacken eines kniehohen Woelfchens haben zu muessen eigentlich garnicht so unsympathisch finde.
Insbesondere die vollautomatische Gegneranwahl, sowie die unmoeglichkeit, eine Aktion abzubrechen verderben allerdings allzu haufig den aufkommenden Spielspass.
Kostproben:
Eine Horde befreundeter Orks prugelt sich mit irgendwem. Der namenlose Held zueckt das Schwerd und greift ein. Waehrend der namenlose Held zum naechsten, nicht abrechbaren Hieb ausholt, sinkt der anvisierte Gegner, toedlich getroffen von einem der Mitstreiter, zu Boden. Die automatische, nicht abschalt- oder beeinflussbare Zielsuche sorgt nachfolgend dafuer, dasz die Klinge im Schaedel des naechststehenden Orks landet, der anschliessend natuerlich nicht mehr mit dem namenlosen Held befreundet ist.
Magier haben's auch nicht besser. Hier sorgt das nervtoetende Zielsuchsystem dafuer, dasz der Spieler es anstatt mit nur noch einem einzelnen lebenden mit zwei halbverbrannten Gegnern zu tun bekommt, weil das Zielsuchsystem dafuer sorgt, dasz der zweite Feuerball, naemlich jener, welcher das Ziel endgueltig in Flammen setzen sollte, einen ganz anderen, oft voellig unbeteiligten trifft.
Fuer unglaeubiges Staunen sorgt die kaltbluetigkeit, mit der der namenlose Held sich mitten im Kampf wegen eines Bedienfehlers zum Braten von Fleisch an Lagerfeuer setzt, oder Traenke einschmeisst. Natuerlich ebenfalls nicht abbrechbar.
Aktionen des namenlosen Helden koennen Grundsaetzlich nur auf eine Art abgebrochen werden: Indem der namenlose Held waehrend des Ausfuehrens einer Aktion vom Gegner auf die Fresse bekommt. Egal ob Trankeinwurf oder Fluchtversuch, alles wird sofort Abgebrochen, falls ein Gegner eine erfolgreiche Attacke anbringen kann.
Ganz besonders Aergerlich wird es, wenn jeder Fluchtversuch, jede Bewegung vom Gegner unterbrochen wird, und man einem mit hervorragenden Werten ausgestattetem namenlosen Helden beim sterben zusehen kann, ohne auch nur eine einzige Moeglichkeit zu haben, einzugreifen. Dazu reicht ein einzelnes Woelfchen. Das macht dann den Stufe 50 Moerdermagier innerhalb von Sekunden platt. Trotz irrer Ruestung und Moerder-Kampfstab. Falls man den eigenen Hintern zwecks Fluchtversuch irgendwie doch ein paar Zentimeter aus der Schusslinie bekommen sollte, versagt Alternativ die "Rennen"-Funktion, weil man ab und zu mal wie ein Hammerkranker auf die betreffende Taste einpruegeln muss, damit der namenlose Held nach misglueckten Aktionen auch tatsaechlich anfaengt zu rennen.
Wer, um nach Erlebnissen dieser Art nicht entnervt das Handtuch zu werfen, haeufig speichern moechte, sollte sich ein Buch oder eine Zeitung rauslegen. Lade- und Speicherzeiten von deutlich mehr als einer halben Minute sind die Regel. Gemessen an dem, was das System waehrend dieser Zeit im Hintergrund leistet sicher nicht zuviel; fuer jemanden, der die Bewegung des Ladebalkens sieht, und einfach nur weiterspielen moechte sicher zuviel.
Auf andere Aergernisse werde ich an dieser Stelle nicht eingehen, die wurden naemlich schon zur genuege an anderer Stelle ausgewalzt.
Immerhin wird man beim Ableben des namenlosen Helden nicht mit einer ueberfluessigen und zeitraubenden "Sie sind Tot !"-Sequenz genervt. Ein schlichtes "Ende" taucht ueber der leblos am Boden liegenden Spielfigur auf, und das war's. Find'sch Gut.
Trotz allem Gequengele ist das Spiel auf jeden Fall 10 Euro wert. Es gibt viele wirklich witzige Szenen und Dialoge, beeindruckende Grafik, tolle Sprecher, ein riesiges Land mit komplett verschiedenen Klimazonen, liebevoll gestalteten Landschaften, Doerfern, Staedten und Gehoeften, verschiedenen Voelkern, tonnenweise Dinge zu finden und ein Wiedersehen mit vielen Bekannten aus Gothic 1 und Gothic 2, auch wenn der Name "Gothic" etwas ungluecklich gewaehlt scheint.
Das der obige Absatz die musikalische Untermalung nicht lobend erwaehnt ist Absicht. Mir gefaellt sie nicht, weil ich bei vielen Phrasen eher Lachen musste, und eine Stelle wegen uebler Uebertreibung gar zum stimmungsverderbenden Running Gag wurde. Ich sag nur: Umdrehen und in die Ferne blicken. Und wer die Musik ausschaltet, muss damit Leben, nicht mehr vor Gegnern gewarnt zu werden. Ich hab's erst garnicht ernsthaft probiert. Ausgenommen ist die Geraeuschkullisse in Nordmar. Die gefaellt mir gut.
Ich spiel's auf meiner ollen Kiste (siehe unteres Ende der Seite) mit 2048x1536. Butterweich ist anders, allerdings ist es fast immer Fluessig.
Taeglich lese und schreibe ich viele, man koennte sogar sagen: sehr viele eMails.
Dabei versuche ich, allein schon aus Respekt vor meinem Gegenueber, moeglichst klar und unzweideutig zu Formulieren. Dazu gehoert ebenfalls, dasz ich versuche, meinen Mails Struktur zu geben. Zum Beispiel indem ich Absaetze einfuege, oder bei Beantwortung von Mail Passagen der Ursprungsmail als Zitate uebernehme, und meine Anmerkungen unter diese Zitate schreibe.
Chraibfaehler kommen immer wieder vor, Absaetze koennen verrutschen, und natuerlich ueberlese oder missverstehe ich bloederweise auch schonmal den einen oder anderen Satz in der Ursprungsmail.
Zu den Dingen, die man in meinen Mails (hoffentlich) selten findet gehoeren folgende:
Dinge, die andere deswegen als Resultat aus Mail von mir (hoffentlich) nur selten tun muessen:
Nur weil ich es ab und zu nicht hinbekomme, meinen eigenen Anspruechen zu genuegen, heiszt das nicht, dasz ich es nicht trotzdem versuche. Gerade weil ich weisz, wieviel Zeit fuer das Bearbeiten von Mail draufgehen kann.
Natuerlich kann man darueber lachen. Zum Beispiel wenn man gerade wieder mal auf eine Klarstellung wartet, oder eine Telefonnummer heraussucht.
Zur Behebung von Leistungsproblemen (es ruckelt und zuckelt bis an die Grenze der Unspielbarkeit) stellt ein Hersteller eine Aktualisierung eines Spieles zur Verfügung.
Zitat: ""HINWEIS: Nachdem Sie dieses Patch aufgespielt haben, sind Ihre bisher abgespeicherten Spiele in dieser Form nicht mehr spielbar. Sie werden das jeweilige Spiel wieder von Anfang an ausführen müssen."
"In dieser Form". Eine Worthülse als Pausenclown in einer schlechten Vorstellung vor zahlendem Publikum.
Allerdings setzt man noch einen drauf:
"Für die PhysX-Effekte des Grafikprozessors sind erforderlich: Microsoft Windows Vista, eine Grafikkarte mit voller Unterstützung von Microsoft DirectX 10."
"Eigentuemern von Fahrzeugen der Marke VW kann der automatische Sendersuchlauf unseres von ihnen kaeuflich erworbenen Autoradios leider nicht zur Verfuegung gestellt werden."
Ich darf zusammenfassen:
Dazu noch die übliche Verwirrung darüber, welche Version man denn wohl gekauft hat, und fertig ist der angefressene, zahlende Kunde.
Das habe ich davon, dasz ich das Spiel nicht vorher in einer Videothek geliehen und angespielt habe.
Als Anreiz zur Installation der Aktualisierung gibt es übrigens eine neue Waffe. Die hat man sich sicher fuer genau solche Gelegenheiten aufgehoben, und extra neu Programmiert. Ganz sicher.
Tolle "user experience". 8GB Plattenplatz, und ich hab' nichtmal den Installationsdialog gesehen. Das die Installationsroutine meine Einstellungen bezueglich der zu Verwendenden temporaeren Verzeichnisse ignoriert erstaunt nicht weiter.
Zur Sache geht's bei diesem an Geschehnissen des Zweiten Weltkrieges aufgehaengten Ballerspiel sofort nach Spielstart. Die Startszene legt fest, wer die Guten und wer die Boesen sind. Die dargestellte, aeusserst brutale Misshandlung eines (Achtung, sarkasmus: natuerlich heroisch agierenden) Kriegsgefangenen, inklusive anschliessendem Mord durch japanische Soldaten hat mich zum "Deinstallieren"-Knopf zucken lassen.
Die nachfolgende, mit geradezu episch anmutender Musik und beeindruckender Grafik versehene, gradlinig-langweilige, mit ueberfluessigen Brutalo-Einlagen und nervtoetender Heroisierung garnierte, hirnlose und stumpfe Metzelei bewegt sich Stellenweise sehr nah an der Grenze des fuer mich gerade noch Ertraeglichen.
Gut, dasz ich das Teil einfach in der Videothek wieder abgeben konnte.
Das war mein letzter Versuch mit einem Ballerspiel, dasz den Zweiten Weltkrieg in dieser Art zum billigen Vehikel fuer noch billigere Ressentiments verniedlicht.
Ein auf einen Asteroiden, auf dem Untertage die Droge Hubbardium abgebaut wird, verortetes Erste-Person Ballerspiel. Der Spieler soll nach dem Rechten sehen, und Moeglichst nicht allzu oft von Wachen, Robotern, fliegenden Waechtern und anderem Geschmeiss aus dem Sattel gehoben werden.
Die Grafik ist ansprechend, es knallt, raucht und scheppert zu kraeftig stampfenden Gitarrenriffs, die Zwischensequenzen sind mit viel Liebe zum Detail betextet worden, und die Sprecher oft tatsaechlich Witzig.
Das Verhalten der Gegnerschaft ist ab und an Einfallsreich, insgesamt allerdings nichts, was man nicht schonmal gesehen haette. Was ich allerdings noch nie vorher gesehen habe, ist die ueberdurchschnittliche Treffsicherheit, sowie die geradezu unglaubliche Robustheit der Gegner. Mehr als einmal habe ich ein halbes Magazin gezielt entleert, und wurde anschliessend vom kalt laechelnden Gegner ins Hauptmenue befoerdert.
Eine unbemerkte Annaeherung ist ebenso Zweckfrei wie fast Unmoeglich: Selbst wenn man's direkt hinter einen Gegner schafft: Man hat keine Waffe, um ihn mit einem Streich umzunieten.
Fuer grossen Frust sorgen insbesondere die erstaunlichen Sprung(un)faehigkeiten der eigenen Spielfigur. Springen direkt vor Hindernissen fuehrt im guenstigsten Fall zu einem senkrechten Huepfer. Im unguenstigsten Fall prallt der Spieler vom Hinderniss ab, und fliegt rueckwaerts ins Verderben (Abgruende, Gegnerfeuer, etc).
Die Schnellspeicher- und Schnellladefunktion sollte man sich auf die rechte respektive linke Maustaste legen. Robuste Gegner und matschiges Sprungverhalten rauben schnell den Spass am Spiel - Leider. Denn eigentlich ist es sehr angenehm, mal ein Ballerspiel zu haben, bei dem der Spieler nicht nach kurzer Zeit zur unbesiegbaren Ueberkampfmaschine mutiert.
Worum es in diesem Ballerspiel genau geht, habe ich leider nicht herausfinden koennen. Da ich leider in Gears of War keine Spielstaende speichern kann.
Das Speichern von Spielstaenden scheint nur dann Moeglich, wenn der Spieler ein Konto bei einem nur ueber das Internet erreichbaren Dienst eingerichtet hat. Selbst wenn der Spieler ausschliesslich den Einzelspielermodus nutzt.
Respekt. Die naechste Stufe ueber der Zwangsaktivierung ist erreicht.
Eine hervorragende Idee, um Kaeufern das Spiel zu verleiden. Allerdings duerfte damit dem Schmarotzertum ebenfalls sehr effetkiv das Handwerk gelegt sein. Bis auch dieser Mechanismus wieder ausgehebelt ist.
Leider machte mich keiner der von mir zu Rate gezogenen Spieletests auf dieses winzige Manko aufmerksam.
Diese Erfahrung bekraeftigt mich in meiner Vorgehensweise, entweder fuer weniger als 10 EUR von der Grabbelkiste zu kaufen, oder den Titel fuer weniger als 3 EUR zu leihen.
Der Weg zum Abonnement-System fuer Einzelspieler.
Chronik einer Erkrankung:
- Demo zu Colin McRae:Dirt fertig heruntergeladen
- Eher unmotiviert das Demo installiert, interessiere mich weder fuer Autos noch fuer Rennspiele
- Sandbuggies. Na Toll.
- Rally. Enge, meist unbefestigte Bergstrasse. Ein Beifahrer, der mir die Strecke ansagt. Unglaublich gute audiovisuelle Effekte.
- Paralellrennen auf aslphaltierter Achterbahn. Sieht aus und hoert sich an wie im Fernsehen. Nur besser. Ich bin Platt.
Nächster Tag
- Lenkrad mit Schaltwippen und Fusspedalen gekauft
- Colin McRae: Dirt in Blechbox gekauft
- Spiel Installiert, nach kurzer Zeit Automatikschaltung abgestellt, und begonnen von Hand zu schalten
Schickes Spiel, bisher.
Der Namensgeber des Spieles, der britische Motorsportler Colin McRae, verunglückte am 15. September 2007 bei einem Hubschrauberabsturz tödlich :[[
Speicherpunkte sind Stellen in einem Spiel, an denen man den momentanen Spielstand speichern kann. Frei wählbare Speicherpunkte erlauben das Abspeichern des Spielstandes an jedem Punkt des Spieles. Nicht frei wählbare Speicherpunkte sind von den Entwicklern festgelegte Orte im Spiel, an denen der Spielstand gespeichert wird oder werden kann.
Positives an nicht frei wählbaren Speicherpunkten:
Sieht irgendwie garnicht so richtig positiv aus, diese Liste. Vielleicht versuche ich es mal mit einer Liste zu "Zwangsaktivierung von Spielen" ? Da steh' ich naemlich drauf. Noch mehr als auf Speicherpunkte.
Wie angekuendigt.
Die berechtigten Interessen der Spielehersteller bestehen in der Verguetung der ihnen entstandenen Aufwaende fuer die Erstellung des Spieles.
Dem stehen die unberechtigten Interessen von Schmarotzern entgegen, die der Meinung sind, Leistung ohne Gegenleistung in Anspruch nehmen zu koennen.
Um den Schmarotzern den Diebstahl etwas schwerer zu machen, wurden von den Leistungserbringern allerlei Mechanismen an den Start gebracht, die Sicherstellen sollten, dasz nur vom Spielehersteller autorisierte Kopien auch tatsaechlich spielbar sind.
Trotz der stattfindenen Weiterentwicklung dieser Mechanismen werden diese immer wieder ausgehebelt, und Spiele, deren Entwicklungkosten in schwindelerregende Hoehen gehen, koennen mit wenig Aufwand nahezu kostenfrei genutzt werden.
Der ehrliche Kaeufer bleibt bei der neusten Waffe der Spielehersteller auf der Strecke. Der Kaeufer erwirbt zwar ein Nutzungsrecht am Spiel, kann dieses allerdings nur Ausueben, wenn er die erworbene Kopie anschliessend vom Hersteller nach dem Kauf und bei jeder erneuten Installation freischalten laesst.
Mir bleibt bei solchem Verhalten der Hersteller leider nur, solche Spiele zu meiden. Selbst wenn ich die technische Moeglichkeit haette, der Zwangsaktivierung zu entgehen, wuerde ich mit dem Kauf des Spieles diese Praxis unterstuetzen. Und das werde ich nicht tun.
Ich darf an dieser Stelle darauf Hinweisen, dasz ich vor ein paar Wochen eine DOSe aufgesetzt habe, und MDK nochmal durchgespielt habe. Ohne Zwangsaktivierung. Ohne eventuelle Zusatzgebuehren. Ohne rumgehampele.
Ein Erste-Person-Ballerspiel mit Taktik-Elementen. Schicke Grafik, es geht gegen allerlei Gegner, und wie ueblich ist die Welt zu Retten. Bewaffnet mit allerlei Wummen zieht der Spieler zusammen mit drei Teamkameraden ins Gefecht.
Die Teamkameraden werden vom Computer gesteuert, der Spieler beeinflusst das Verhalten seiner Mitstreiter mit Hilfe mehr oder weniger einfacher Befehle wie: "Feuer frei", "Folgt mir" oder auch "Tuer aufmachen, Grante rein, und dann alles im Raum ueber den Haufen schiessen".
Daneben tummeln sich dann ab und zu noch durch den Spieler befreite Geiseln mit in der Gruppe, die ausser "Stehenbleiben" und "Folgen" keinerlei gutgemeinte Ratschlaege des Spielers annehmen.
Um es kurz zu machen: Die kuenstliche Intelligenz, die fuer die Steuerung aller Nicht-Spieler-Charaktere zustaendig ist, zeichnet sich durch abgrundtiefe Bloedheit aus.
Damit nicht genug, werden Anweisungen des Spielers an die Teamkameraden anscheinend von den (ein bis) drei Doofmannsgehilfen eher als nett gemeinte Vorschlaege aufgefasst, was je nach Grad des Versagens zum Tod der Teamkameraden, der Geiseln oder gleich des Spielers selbst fuehrt. In seltenen Faellen wird dabei auch versehentlich ein Gegner verletzt.
Gluecklicherweise haben die Entwickler Teamkollegen und Gegner mit dem gleichen Hirnprothesen-Modell versehen, was fuer die eine oder andere erheiternde Slapstick-Einlage sorgt.
Da stehen sich dann in bester "Die Nackte Kanone"-Manier schonmal ein Teamkamerad und einer der Hobby-Terroristen getrennt durch eine huefthohe Blechtonne gegenueber, und schiessen so lange aneinander vorbei, bis der Spieler einem von beiden mit ein paar Gramm Blei eine leichte Unwucht verpasst.
Das "Du hast den kuerzeren gezogen, und gehst vor"-SpielGeplantes Ziel: Team stuermt auf Befehl automatisch einen geschlossenen Raum, und schiesst dabei alles kurz und klein, was nach boesem Gegner aussieht.
Geplanter Ablauf: Nach sorgfaelltigem Ausspaehen der Lage wird das Team per "Oeffnen und Saeubern"-Befehl angewiesen, die Tuer zu Oeffnen, und den Raum klar zu machen.
Tatsaechlicher Ablauf: Nach Absetzen des "Go"-Befehls fuer die Erstuermung stuermt irgendein Mitglied des Teams (haeufig das am schlechtesten Bewaffnete, sowie am schlimmsten Verletzte) in den zu stuermenden Raum, und laesst sich unter den ratlosen Blicken der nicht mitstuermenden Teamkollegen erschiessen.
Sollte der seltene Fall eintreten, dasz die drei hochqualifizierten Herrschaften tatsaechlich den Arsch mehr oder weniger zusammen durch die Tuere bekommen haben, bleiben sie in todesverachtender Stumpfheit alle zusammen im freien Feld stehen, und lassen sich ummaehen.
Und falls der Spieler auf den duennen Ast kommt, selbst Eingreifen zu wollen, verhindern die meist direkt vor der Tuer festklebenden Pappnasen aeusserst gekonnt jegliches Eindringen in den Raum. Als ultimative Stoermassnahme bei allzu hartnaeckigen Rettungsversuchen haelt auch schonmal einer der beiden draussen gebliebenen seine Ruebe vor die Flinte des Spielers.
Die "Gesichert !"-MascheGeplantes Ziel: Alle Gegners totgeschiesst.
Geplanter Ablauf: Abschnittweise Sicherung eines Gebaeudes oder Gelaendes
Geplanter Ablauf: Je nach Lage staendiges, gegenseitiges Absichern der Gruppe und des Spielers, versetzte Bewegungsmuster, Spaehen an unuebersichtlichen Stellen. Halt alles was man so macht, wenn man damit rechnet, jeden Moment die Ohren abgeschossen zu bekommen.
Tatsaechlicher Ablauf: Einfachen Befehlen ("Diese Richtung, diese Entfernung", "Halt", "Folgen") des Spielers wird mit auesserstem Mistrauen begegnet, und die Ausfuehrung findet entweder garnicht, falsch oder stark verzoegert statt.
Rueckmeldungen sind in diesem Zusammenhang ebenfalls mit Vorsicht zu geniessen, denn ab und zu entgeht den drei Adleraugen schonmal das eine oder andere (in einem fast leeren Raum stehende, auf die Tuer zielende) dutzend Gegner.
Im Zweifel wird auch gern schonmal in Richtung Spieler gesichert, indem einer der drei Clowns dem Chef die Knarre vor die Nase haelt. Grosser beliebheit erfreut sich auch das Loecher starren. Wahlweise in Waende, Kisten, Luft oder schiessende Gegner. Mit anschliessend geschmettertem "Gesichert !".
"Verstanden ! Befolge Anweisung !"Geplantes Ziel: Keine Ablenkung mehr durch Gewaltphantasien bezueglich der eigenen Teamkollegen.
Geplanter Ablauf: Spieler parkt seine Trotteltruppe irgendwo ab, und ballert den Weg frei
Tatsaechlicher Ablauf: Befehl "Halt" wird gegeben, Spieler verdrueckt sich, und faengt an Rumzuballern. Urploetzlich stehen seine drei Kaspern wieder mit im Kugelhagel, versperren Fluchtwege oder stehen den Boesen so sehr im Weg, dasz sie von diesen versehentlich erschossen werden.
Die Regeln, nach denen diese Stoeraktionen stattfinden sind unbekannt. Sicher ist jedoch, dasz sofort reflexhaft die Taste "5" zu druecken ist, um die debile Horde wieder zum stehen zu bringen, falls aus "Halt" mal wieder automatisch und unerklaerlicherweise "Folgen" geworden ist.
Da die Ballerei in der Spielwelt fast ausschliesslich aus engen Haeuserkaempfen besteht, sind drei sowieso einer zuviel. Denn auftrennen kann man die Truppe natuerlich auch nicht. Versehen mit dem durchschnittlichen Intelligenzquotienten eines Topflappens ist in vielen Situationen sogar einer von der Sorte schon zuviel.
Was passiert, wenn man hohe Schussfolge, sehr schnelle Bewegungen und totale Daemlichkeit kombiniert, laesst sich in den spaeteren Missionen erleben. In diesen werden die Gegener nicht schlauer, sondern nur schneller, und scheinen darueberhinaus mit einer 8.8er Panzerflak mit 250 Schuss/Minute ausgeruestet zu sein.
Die Liste laesst sich noch um viele Punkte erweitern (z.B. "Geh in Deckung !" aus dem Off, nachdem man das Panzerfaustgeschoss schon mit den Zaehnen gefangen hat), allerdings gehe ich davon aus, dasz die Entwickler nicht besonders Stolz auf das Ergebnis ihrer Bemuehungen sind, und will das Messer nicht unnoetig oft in der Wunde drehen.
Die Faehigkeiten der KI sorgen dafuer, dasz der Spieler die drei Penner einfach irgendwo Abparkt, damit sie nicht dauernd im Weg sind, und die virtuellen Gegner wie in der Schiessbude einen nach dem anderen per Haaransatztreffer (vorderer Haaransatz) zurueck in die CPU befoerden kann.
Jeder andere Laden haette alleine fuer den derben Versieber bei der KI eines Taktik-Ballerspiels fuerchterlich den Arsch versohlt bekommen. Die Inspiration fuer das Verhalten der KI scheint man sich beim Entwickler wohl aus den Redaktionen der Zeitschriften geholt zu haben, die dieses Spiel mit stratosphaerischen Punkt- oder Prozentzahlen bewerteten.
"Rainbow Six: Lockdown" ist das erste Computerspiel, in dem ich die mir von den Entwicklern als Unterstuetzung zugewiesenen Teamkollegen absichtlich und voller Genuss ins gegnerische Sperrfeuer hab' laufen lassen, damit sie endlich weg waren.
Ich find' das Aussehen der Grafik durchaus gelungen, viele der Animationen sind schoen anzusehen und beim Ballern scheppert's deftig in den Lautsprechern. Erinnert mich an eine bildhuebsche, allerdings leider total daemliche Frau: Wunderschoen anzusehen, bis sie das erste Mal den Mund aufmacht.
Ich hab' 10 EUR bezahlt. Ich wuerd's nochmal kaufen. Soviel unfreiwillige Komik habe ich bisher noch in keinem Computerspiel erlebt. Und Ballern kann man ja trotzdem.
Ein Taktik-Ballerspiel, bei dem der Spieler keinen einzigen Schuss selbst abfeuern kann, sondern zwei bis drei Teams mit jeweils ein bis vier Personen durch's Gelände kommandiert.
Teams werden immer als ganzes Bewegt, Einzelkämpfertum gibt's nicht. Brachiale Frontalangriffe auf Gegner werden fast immer mit getoeteten Teammitgliedern quittiert, was in den meisten Faellen zu langwierigen Rettungsaktionen oder dem sofortigen Scheitern der Mission fuehrt.
Geschicktes Zusammenspiel der Teams und ueberlegte Raumausnutzung sind die Schluessel zum Spielgewinn.Der Spieler sieht nur das, was seine Teams auch sehen. Um die Ecke schielen ist also nur Moeglich, wenn ein entsprechendes Teammitglied passend positioniert ist. Und dafuer muss das Team in Position gebracht werden. Moeglichst mit Hilfe der Deckung durch ein anderes Team.
Mal ist ein Panzer ins Zielgebiet zu Fuehren, und dabei vor gegnerischen Feuer zu schuetzen, mal muss ein Verletzter geborgen, mal Feuerstellungen ausgeschaltet, oder einfach nur ein bestimmter Punkt im Gelaende gesichert werden.
Dieses Spiel bietet so viele taktische Moeglichkeiten, dasz allein die Einfuehrung schon aus mehreren Missionen auf dem Uebungsgelaende besteht. Und trotzdem ist die Steuerung kinderleicht und eingaengig (bis auf die vermaledeite Menuefuehrung fuer's Laden und Speichern ...).
Ich darf erwaehnen, dasz ich dieses Spiel fuer ganze 2.49 EUR erworben habe. Den Nachfolger/die Erweiterung ("Ten Hammers") fuer satte 4.99 EUR. Wobei "Ten Hammers" mir schon im Lernabschnitt einiges an Verwirrung und Frust beschert hat. Ich bin gespannt.
Verwendete Hardware, gekauft im Januar 2006:
Ich bilde mir ein, die GTX 560 Ti nicht aus dem Rest des Systemes heraushoehren zu koennen, es sei denn, ich trete sie mit Furmark. Fuer die Crysis-Fraktion: Alles auf Hoch, 1600x1200, 8xAntialising. Nur bei ganz grossem Tennis kann's schonmal stottern.